Vereinschronik

Vereinschronik des „Gehörlose Bergfreunde München e.V.“

1953   
Gründung am 20. August 1953
Gründungsmitglieder: Fritz Paulus, Konrad Paulus; Johann Paulus, Rupert Riederer, Thomas Huber, Josef Mauerer und Hermann Murner
1. Vorsitzender wurde Thomas Huber
Hütte auf der Unteren Haushamer Alm, Spitzingsee

1954   
1. Monatsprogramm, Veröffentlichung alle 3 Monate (mit Schreibmaschine getippt)
DGS lässt die GBF-Skisportler für keine Wettkämpfe zu aufgrund 2 Münchner Sportvereine
10.-12. September erste Vereinshochgebirgsfahrt in den Dolomiten zu den Drei Zinnen; GBF-Logo entsteht durch diese Hochgebirgsfahrt
4. Dezember 1. Weihnachtsfeier im Keglerheim, Stupfstraße

1955   
DGS lässt die GBF-Skisportler auf Probe doch für die Wettkämpfe zu.
5.-13. Februar Gehörlosen-Winterspiele in Oberammergau mit 12 Nationen:
Thomas Huber sprach den olympischen Eid.
Erste Medaille für den DGS erzielte Fritz Paulus mit Silber im Abfahrtslauf, Resi Scholz Bronze im Abfahrtslauf; seitdem unbegrenzte Zulassung für Wettkämpfe vom DGS erhalten.
Monatsprogramm ab September monatlich
Pacht der Skihütte 500 DM im Jahr, finanzielle Unterstützung mit der Vorauszahlung von 20 DM pro Person gewährleistet

1956   
2.-8. Januar Ski-Lehrgang für Fortgeschrittene auf Stolzenberg, Skilehrer Karl Filous
8. April Skivereinsmeisterschaften auf der Hütte
Ab April wöchentliche Turnstunden mit Hrn. Bartl, Vertretung Alois Westermaier in der Landestaubstummenanstalt, Neuriedenheim
3. Hochgebirgsfahrt in den Ötztaler Alpen

1957   
9./10. Februar Dt. Geh.-Skimeisterschaften am Stolzenberg
Am 24. Februar kommen 12 Personen aus Köln zur Hütte für 14 Tage.
13. April Hauptversammlung mit Neuwahl des Vorstandes

1958   
1. Februar in Oberammergau Ski- Abfahrtslauf (Gaumeisterschaften, organisiert von Frankenjura/Nürnberg)
14.-16. Februar Dt. Geh.-Skimeisterschaften in Bayr. Eisenstein mit Langlauf
August Gründung der neuen Abteilung: Faustball, Leitung Fritz Paulus

1959   
27. Januar-2. Februar Gehörlosen-Ski-Weltmeisterschaft in Montana/SUI:
Anna Weileder holte 3 Gold- und Annemarie Gebhart 3 Silbermedaillen.
18. April Generalversammlung mit Vorstandswahl
1. Faustballspiele beim Südkreissportfest
5./6. Dezember 10-jähriges Hüttenjubiläum

1960   
1. Skitourengänge wurden durchgeführt
15.-18. April Jugend-Hochgebirgsfahrt zur Marmolata/Dolomiten, Führung Wolfgang Wannieck

1961   
15. April Generalversammlung mit Vorstandswahl
Aufgrund des 10-jährigen Jubiläums wird die Amtsperiode einmalig von 2 auf 3 Jahre verlängert.
In den Jahren 1960-1961 wurden 3000 Arbeitsstunden beim Hüttenumbau und Holzmachen geleistet; im Herbst 1961 wurden neuer Schlafraum und Waschraum mit WC und Werkzeugkammer eingerichtet.           Rekordholzmenge, etwa 7 Ster (Raummeter) Holz wurde brennfertig geschlagen und gesägt!
November: Skigymnastik durch Sportamt für Leibesübungen im Dantestadion (Gymnastiksaal) unter Leitung eines hörenden Sportlehrers
Josef Lindermair und Rupert Kluge wagten im September Aufstiege zur Dufourspitze, Matterhorn und Zinalrothorn, alle über 4000 m

1962   
In den ersten Monaten des Jahres 1962 wurden bei der Skihütte 4 Skikurse zu je 14 Tagen durchgeführt. Dabei wurden 3 Skilehrer gestellt.
Übernachtungspreise auf der Hütte wurden erhöht: Mitglieder 1,50 DM, Mitgliedsangehörige 2,- und Fremde 3,- DM aufgrund der Umbaukosten
19. Mai: 1. Faustballpunktspiel gegen Hörenden
Juli: Neubau des Balkons der Hütte; durch Neuzugang von Ferdinand Eichner wurde die körperliche Holzarbeit durch technische und maschinelle Arbeit ersetzt.
Gottfried Weileder wurde in den Ausschuss Skisport des CISS berufen.
Wolfgang Wannieck weilte aus beruflichen Gründen in Dänemark und lernte dort den Tennissport kennen.

1963   
5. Internationale Gehörlosen-Skiwettkämpfe in Are/SWE mit 10 Nationen;
5 GBF-Frauen und 4 GBF-Herren nahmen teil; Medaillenausbeute: 4x Silber und 2x Bronze
12. Oktober: 10-jähriges Vereinsjubiläum
Krönung der Bergsports:
Erstbesteigung des Mont Blanc mit 4 Bergsteigern Josef Lindermair, Gerd Harster, Rupert Kluge und Eckhart Hansmann
Dt. Geh. Skimeisterschaften am Spitzingsee, GBF als Ausrichter
3 Omnibusfahrten zum Dachstein-Eisriesenwelt, Karwendel und Großglockner

1964   
22./23. Februar Dt. Geh. Skimeisterschaften von GBF ausgetragen am Stolzenberg.
Im Faustball gehört der GBF mit dem Titel des Südkreismeisters nun zur Spitzenklasse
Ab Oktober Turnen und Skigymnastik in der Turnhalle der Blumenstr., Leitung: Wolfgang Wannieck

1965   
Schnuppertennis auf der Sport-Scheck-Anlage in Oberföhring mit Wolfgang Wannieck und anderen Tennisfreunden

1966   
23. April Generalversammlung mit Vorstandswahl
Besteigung des Mount Blanc zum 4. Mal durch Eckhart Hansmann

1967   
20.-25. Februar: 6. Gehörlosen-Weltwinterspiele in Berchtesgaden mit Augustin Kneissl, Hildegard Kneissl und Rainer Zott
Regelmäßiges wöchentliches Tennistraining auf der Sport-Scheck-Allwetteranlage Oberföhring
Im Juli 1. Tennis-Vereinsmeisterschaften in Oberaudorf: 1. Vereinsmeister wurde Jürgen Grundmann; von da an jedes Jahr Vereinsmeisterschaften in Oberaudorf
Erste Durchführung der Waldlaufvereinsmeisterschaft
5000er-Besteigung durch Gebrüder Hansmann (Ararat/TUR, 5160m und Demanwand/Iran, 5600m)

1968   
Gründung der Tennisabteilung am 7. Juni 1968 mit Wolfgang Wannieck als Leiter
Generalversammlung mit Vorstandswahl;
Insgesamt über 700 Gipfel alleine in diesem Jahr wurden bestiegen; Rekord hielt Eckhart Hansmann mit 205 Gipfeln; Erstellung der jährlichen Gipfelliste
4. Mai: Eckhart Hansmann im Wilden Kaiser tödlich abgestürzt.
Thomas Huber wurde während der Maifeier am 18. Mai zum 2. Ehrenmitglied nach Gottfried Weileder ernannt.
25./26. Dresse-Cup-Turnier auf der Sportscheck-Allwetteranlage mit den Teilnehmern Dänemark, Italien, Frankreich, Belgien und Deutschland
1. Runde Deutschland gegen Dänemark, Ergebnis 1:4

1969   
Wasserleitung war in allen Hütten der Haushamer Alm gefroren und konnte nicht repariert werden, deshalb Absage des Skikurses.
Für den Kauf einer neuen Vervielfältigungsmaschine wurden dank Eckhard Nitsche 480,- DM Firmenspenden eingenommen.
Der Kamin auf der Hütte musste erneuert und Holz gehackt werden.
9.-16. August: 11. Gehörlosen-Weltsommerspiele in Belgrad;
zum 1. Mal dabei mit Detlef Heymann, Peter Widmann als Tennisspieler und Wolfgang Wannieck als Betreuer.
Besteigung des Kilimandscharos (5895 m) durch Rupert Kluge und Gerd Harster

1970   
25. April im Hackerkeller Generalversammlung mit Vorstandswahl
12.-14. Juni  Dresse-Cup-Tennisturnier auf Sportscheck-Allwetteranlage Unterföhring: Deutschland tritt gegen Frankreich mit Detlef Heymann, Peter Widmann und Werner Boltz an und gewann mit 5:0
4. Juli Deutsche Faustballmeisterschaften in München auf dem Schyrenplatz, Ergebnis 3. Platz
21.-23. August in der 2. Runde des Dresse-Cups gegen Dänemark mit 1:4 verloren
Gründung der Skiabteilung (Leiter: Jürgen Grundmann)

1971   
Monatsprogramm erstmals mit Titelleiste gedruckt mit neuer elektr. Vervielfältigungs-maschine
23.-30. Januar: 7. Gehörlosen-Weltwinterspiele in Adelboden/SUI
Rupert Kluge hat am 21. Februar mit Hintere Jamspitze/Silvretta-Gruppe (3165m) seinen 1000. Gipfel errungen.
Unser Verein „Gehörlose Bergfreunde“ wurde am 14. Juni beim Amtsgericht eingetragen und darf „e.V.“ führen; ist seitdem als gemeinnütziger Verein anerkannt.

10./11. Juli Dt. Faustballmeisterschaften in Herford: erstmals Dt. Meister mit Augustin Kneißl, Georg Rotkegel, Jürgen Grundmann, Günther Rose und Andreas Aschauer
31. August- 4. September: DGS organisiert mit GBF als Ausrichter zum 1. Mal die 2. Gehörlosen-Tennis-Europameisterschaften in München auf der Tennisanlage des Münchner Sportclubs in der Eberwurzstr. mit den nominierten GBF-Spielern Detlef. Heymann, Peter Widmann, Joachim Hupfeld, Andreas Aschauer, Rainer Zott, Gudrun Kneissl und Brigitte Fürst

1972   
Im Februar wurden viele Wettkämpfe wegen Schneemangel abgesagt
15. April Generalversammlung mit Wahl der Vorstandschaft mit 61 anwesenden Mitgliedern von insgesamt 79 Mitgliedern. Gewählt wurde Rainer Zott zum 1.Vorsitzenden
Hüttenpachtvertrag offiziell von Gottfried Weileder an den Verein GBF übergeben, zum Hüttenwart wurde Ferdinand Eichner gewählt.
22. April Dt. Gehörlosen-Waldlauf-Meisterschaften an der Perlacher Forst.
20.-22. Mai Tennis-Dresse-Cup 1. Runde in Paris: Frankreich gegen Deutschland; mit dabei vom GBF Detlef Heymann, Joachim Hupfeld, Peter Widmann und Wolfgang Wannieck als Kapitän. Deutschland gewann gegen Frankreich mit 5:0
Rupert Kluge bestieg den Vorgipfel vom Island Peak (6100 m).
2. Runde des Tennis-Dresse-Cups in Nürnberg: 1:4 gegen Titelverteidiger Italien verloren

1973   
5.März: Lawinenunglück am Spitzingsee, Hütte wurde zerstört,
4 Menschen (Anna Weileder, Ekkehard Nitsche, Claudia Kneißl und Isolde Beyer) starben und 3 Menschen (Gudrun Kneißl, Roswitha Zott und Wolf Feiler) konnten gerettet werden, weil der anwesende 1.Vorsitzende Rainer Zott sich aus den Trümmern befreien konnte und im Tal Rettung holen konnte.
Gehörlosen-Weltsommerspiele in Malmö/SWE, im Tennis war der GBF durch Detlef Heymann, Peter Widmann und Joachim Hupfeld vertreten.

1974   
Als Ersatz für die zerstörte Hütte bekam der GBF als Übergangslösung das Bauernhaus in Waakirchen bei Bad Tölz.
Tennis-Maere-Cup in London/GBR, 3.Platz für Christa Jost und Johanna Hamann im Doppel

1975   
30. Januar-13. Februar: Winterweltspiele in Lake Placid/USA mit Augustin Kneißl (zum 5. Mal dabei!), Christian Schönbeck und Andreas Aschauer
Internationales Tennisturnier in München mit Gästen aus Spanien.
3.Tennis-Europameisterschaften in Paris mit Chista Jost, Beate Tschacher, Jürgen Grundmann, Andreas Aschauer als Vertreter der GBF.
Juli: Erstes Gespräch mit Stadt München über ein Grundstück für eigene Tennisanlage mit Clubheim und Antrag zum Erwerb des Grundstückes

1976   
Besteigung von Cimborazzo/Anden (6280m) durch Josef Lindermair
Pachtvertrag für die „neue“ Hütte auf der Haushamer Alm, in der Nähe der zerstörten Hütte.
Dt. Geh. Ski- und Langlaufmeisterschaften in Oberstaufen mit 80 Teilnehmern und 14 Vereinen!
Zum 1. Mal Kinderskirennlehrgang in Kaprun, der dann alljährlich durchgeführt wurde

1977   
1. Europa-Skimeisterschaft in Grainau mit Detlef Heymann und Andreas Aschauer
1. „Junge Bergfreunde-ECHO“-Ausgabe durch Ralph Müller
Internationales Tennisfreundschaftsspiel in Barcelona; 5:4-Sieg
Beginn der Umbauarbeiten der Hütte und anschließende Einweihung am 15. Oktober mit 150 Gästen auf der Hütte

1978   
Faustball-Länderspielkampf zwischen Deutschland und Österreich
25 Jahre Vereinsjubiläum und 10 Jahre Tennisjubiläum mit Int. Tennisturnier; Teilnehmende Vereine: Kopenhagen, London und GBF
1. Titel bei den Dt. Geh. Tennis-Mannschaftsmeisterschaften für die Damen- und Herrenmannschaft in Düsseldorf
Zusage von der Stadt München für den Bau von 4 Tennisplätzen auf dem städtischen Grundstück in Johanneskirchen

1979   
Kältewelle mit 24 Grad minus; Wassernotstand in der Skihütte
Internationales Skirennen der Jugend auf dem Kitzsteinhorngletscher (GBF vs. AUT)
Int. Tennisturnier in Örebro/SWE
Besteigungen von Iztaccíhuatl (5286 m), Popocatepetl (5452 m) in Mexiko durch Familie Murner.
GBF-Kinder-Kletterlehrgang mit Hermann Murner und Fernsehteam vom „Sehen statt Hören“.
Josef Lindermair bestieg in Kaschmir/IND White Needle, 6560m und Kun, 7085m im Alleingang
Unterzeichnung des Pachtvertrags mit dem Liegenschaftsamt München über ein Grundstück für die Tennisanlage.
Stadtverband der Gehörlosen wurde in München gegründet, wobei der GBF bis heute dem Verband angehört.

1980   
Bei der Deutschen Skimeisterschaft in Hinterzarten/Schwarzwald war die GBF-Jugend sehr stark vertreten.
Im Langlauf erlief Detlef Heymann den Sieg und die Damen Kathi Murner, Renate Heymann und Gudrun Kneißl siegten in der Staffel.
Im Bergsport bestieg Josef Lindermair den Gipfel von Trisul/Himalaya (7120m)

1981   
Dank der finanziellen Unterstützung der Familie Schweiger war die Anschaffung der elektronischen Zeitmessung möglich, beim Int. Skirennen in Fieberbrunn konnte sie erstmals eingesetzt werden.
26.-31. Januar: Ski-Europameisterschaften in Tonalepaß/ITA mit Uli Klingemann, Christian Schönbeck, Peter Schweiger (im Ski Alpin) und Detlef Heymann (im Langlauf, Bronze in 15 km und Silber im Staffel)
23. Juli – 1. August: Sommerweltspiele in Köln, vom GBF waren Wolfgang Wannieck und Jürgen Grundmann und Helmut Wiede als techn. Organisatoren einberufen.
Teilnehmer waren: Christa Jost, Johanna Hamann, Detlef Heymann und Joachim Hupfeld
April: Start der Altpapiersammlung zur Beschaffung der finanziellen Mittel zum Tennisplatzbau.

1982   
GBF-Jugend war sehr erfolgreich bei der Dt. Skimeisterschaften in Marquartstein.
Erstmalige Beteiligung der Tennisabteilung an Punktspielen
Beim Tennis-Weltcup in Palermo/ITA erkämpften Heidi Stilling, Christa Jost und Evi Prümm den 2. Platz und Detlef Heymann, Klaus Gervers und Detlef Totzer den 3. Platz.
Erste Jugend-Adventfeier in der Skihütte

1983   
Weltwinterspiele in Madonna di Campiglio/ITA: Gold im Slalom und Bronze im Riesenslalom an Monika Seile. Dabei waren auch Uli Klingemann, Peter Schweiger und Elisabeth Rosendorfer.
Modernes Kopiergerät wurde angeschafft und ersetzte die Vervielfältigungsmaschine für den Druck der Monatsprogramme.

1984   
Europameisterschaft im Tennis in Luzern/SUI: Gold an Evi Prümm mit Heidi Stilling im Damendoppel. Tobias Burz nahm daran teil.
September: Spatenstich zum Baubeginn der Tennisanlage in der Nussstr., München-Johanneskirchen

1985   
3.Ski-Europameisterschaft in Meiringen/SUI: Monika Seile holte Silber im Riesenslalom
Kinder-Skirennlehrgang wurde zum 15. Mal durchgeführt.
4. Mai Tennisplatzeröffnung
Weltsommerspiele in Los Angeles/USA: Evi Prümm holte Bronze im Einzel und Silber im Damendoppel mit Heidi Stilling; Tobias Burz nahm daran teil.

1986   
Einweihung des Clubhauses und der Tennisplatzanlage am 12. Juli.

1987   
Weltwinterspiele in Oslo/NOR, leider keine Medaille für unsere Skimannschaft.         
Deutsche Skimeisterschaft in Spitzingsee mit Rekordzahl von über 75 Teilnehmern

1988   
4.Ski-Europameisterschaft in Schladming/AUT: Gold an Monika Seile in der Abfahrt und im Riesenslalom, Bronze an Andrea Scholz in der Abfahrt.
Tennis-Europa-Meisterschaft in Meran/ITA: Gold an Tobias Burz und Ronald Krieg im Herren-Doppel.
1. Jugendfestival auf dem GBF-Tennisplatz ins Leben gerufen durch Tobias Burz.
Abteilung Volleyball (Leiter: Marcello van Beek) und Kegeln (Leiter: Ralph Müller) gegründet

1989   
Vereinsbuchführung wurde auf Softwareprogramm Conplan umgestellt.
Bei den Sommer-Weltspielen in Christchurch/NZL erkämpfte Tobias Burz mit Ronald Krieg im Herren-Doppel Gold.
4. März: 1. Eishockeyspiel GBF gegen GAC Weiß-Blau München in Dorfen; Ergebnis 2:8 verloren
Gründung der Bergsteigerabteilung, damit diese sich auf den Bergsport konzentrieren kann; Leiter: Wendelin Werner.
1. Tennis-Open Turnier in Loano/ITA; Tobias Burz, Detlef Totzer, Christa Jost, Andrea Scholz und Evi Prümm nahmen teil.
Ararat-Besteigung durch Helmut Wiede (5168 m)

1990   
Erste Teilnahme an der Deutschen Go-Kart-Meisterschaft in Garching, wobei bei Damen  Andrea Scholz und bei Herren Uli Maier den Titel holten.
Gründung der Eishockeyabteilung im Prinzregentenstadion; Leiter: Detlef Totzer
Beim Int. Alpenpokal-Wettkampf gegen Österreich holte die Eishockey-Mannschaft den Sieg.

1991   
Weltwinterspiele in Banff/CAN: Silber an Monika Seile im Riesenslalom.
Bei den Dresse- & Maere-Tennis Cups in Hatfield/GBR wurde Tobias Burz mit der deutschen Mannschaft mit Ronald Krieg, Klaus Gervers und Torsten Vonthein Weltmeister.
Beim deutschen Sportfest in Braunschweig holte Evi Prümm im Tennis den langersehnten Sieg im Einzel und Doppel.

1992   
Eltern-Kind-Gymnastik im Sportprogramm neu eingeführt. Leiter: Josef Willmerdinger und Cornelia von Pappenheim.
Karl Münz und Helmut Wiede bestiegen den Elbrus/RUS (5600 m).
Gottfried Weileder erhielt Bundesverdienstkreuz 1.Klasse mit Band der BRD.

1993   
Zum 40-jährigen Vereinsjubiläum internationales Skirennen in Fieberbrunn mit Teilnehmer aus Italien und Österreich.
Bei DM im Radfahren holte Robert Mörtl den Meistertitel.

1994   
Das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ von der Dresdner Bank im Wert von 5000,- DM ging an den Verein GBF.
Dank der großzügigen Umwandlung des Darlehens an den Verein in Spende von Mareti Schönbeck wurde sie Ehrenmitglied.
Abteilungen Badminton (Leiter: Markus Posset), Fußball (Leiter: Günter Schwarz) und Basketball (Leiter: Josef Willmerdinger) gegründet

1995   
Zur Belebung des Bergsports wurde Kletterkurse angeboten.
Bei der Dresse- & Maere-Tennis Cups in Bradenton/USA holten Torsten Vonthein und Herbert Sager den Vizetitel

1996   
Heinrich-Siepmann-Sportplakette ging an Hermann Murner.
Tennis-Europameisterschaft in Scheffield/GBR holten Torsten Vonthein und Herbert Sager Silber im Doppel.
Eishockeymannschaft nahm am Int. Eishockeyturnier in Tyumen/Russland teil; Ergebnis 19:4 gegen den Gastgeber verloren.
10-jähriges Jubiläum der Tennisanlage und des Clubheimes.

1997   
Internationales Seil-Skirennen in Hochfügen mit 125 Seilmannschaften (hd): von den GBF kamen Nadja Kneißl, Bernd Weitgasser und Herbert Lutz, auf den 23. Rang.

1998   
International Bavarian Tennis Open in München mit ca. 70 Tennisspielern.
Bergmesse auf der Haushamer Alm zum Gedenken an die Opfer des Lawinenunglücks im Jahr 1973.
Neue Familien-/Frauengruppe gegründet; Leiterin: Birgit Willmerdinger

1999   
Umstellung des postalischen Versands der Monatsprogramme auf Email-Versand.
Dresse- & Maere-Tennis Cup in Loano/ITA: Sieger wurden Torsten Vonthein und Herbert Sager
Die Faustballabteilung wurde zum 14. Mal Deutscher Meister.

2000   
Europa-Skimeisterschaften in Courmayeur/FRA: Silber für Nadja Kneißl im Slalom und Bronze für Judith Klute in der Langlaufstaffel.
Tennis-Europameisterschaften in Kottingbrunn/Österreich: Bronze im Herren-Doppel an Torsten Vonthein und Herbert Sager.
1. Gaudi-Tennisturnier mit ca. 40 Teilnehmern
Hans Busch, Roswitha Zott und Diana Sailer haben die Prüfung als anerkannte Stadtführer der Stadt München bestanden.
Die Faustballabteilung wurde zum 15. Mal Deutscher Meister (Rekordmeister). Spieler waren: Augustin Kneißl, Josef Großschedl, Michael Zeilmaier, Ralph Müller, Werner Lackerbauer, Andreas Aschauer, Michael Kolar und Uli Maier.
„Sport 2000“-Preis für Behindertensport (Kategorie Mannschaft/Verein), dotiert mit 5000,- DM erhalten.
Gründung der Motorsportabteilung (Leiter: Thomas Staudt)

2001   
Hüttenwart Ferdinand Eichner übergibt nach 39 Jahren sein Amt an Rainer Zott.
Sommer-Deaflympics in Rom/ITA: Torsten Vonthein und Herbert Sager erzielten Silbermedaille im Tennisdoppel.
13.-15. September Dt. Geh. Mannschaftsmeisterschaften in Schwerte: GBF-Herrenmannschaft wurde nach vielen Jahren wieder Deutscher Meister. Spieler waren: Torsten Vonthein, Jens und Henning Egge.
Bernd Weitgasser bestieg den Kang Xee (6300 m) in Ladakh/Nord-Indien im Himalaya-Gebiet.

2002   
Eigene Homepage unter www.gbf-muenchen.de veröffentlicht.
GBF München wurde zum 1. Mal Alpencup-Mannschaft-Gesamtsieger in der Mannschaftswertung. Teilnehmer: Matthias Becherer, Bernd Weitgasser, Werner Locher, Philipp Eisenmann, Nadja Vonthein und Christine Fuchs

2003   
Ski-Familienfreizeit in Westendorf/Österreich. Winter-Deaflympics in Sundsvall/Schweden holte Matthias Becherer Gold im Abfahrtslauf.
50 Jahre GBF München Jubiläumsturnier vom 6. – 9. Juni mit diversen Sportveranstaltungen und internationaler Beteiligung.

2004   
Erstmalige Ausrichtung der Deutschen Hallenleichtathletikmeisterschaft in München
Gründung der Dartabteilung (Leiter: Stefan Schneider)

2005   
Sommer-Deaflympics in Melbourne/Australien: Torsten Vonthein und Hans Tödter wurden Tennisvizeweltmeister im Herrendoppel
Internationales Eishockeyturnier in Hradec Kralove (Tschechische Republik)

2006   
Teilnahme der GBF am 2. Alpencup in Stoneham (Kanada)
2. DGS-Tennis-Jugendcamp in München
DGS-Crosslauf-Meisterschaften in München

2007   
Bei Winter-Deaflympics in Salt Lake City (USA) holte Matthias Becherer 2 x Gold und 1 x Silber; mit diesen Medaillen und einer Goldmedaille von 2004 insgesamt ist er der erfolgreichste GBF-Skirennläufer bei den Deaflympics.
Durchführung der Dresse- & Maere-Tennis Cups in München; für Damen Silber und für Herren Bronze; Teilnehmer: Tatjana Hebing, Annika Mierke, Torsten Vonthein und Hans Tödter.
1. GBF-Herbstlauf um den Feringasee.
Gründung der Leichtathletikabteilung (Leiterin: Birgit Willmerdinger)

2008   
Teilnahme an der Ski-Europameisterschaften der Gehörlosen in Seefeld/Tirol.
Bergsport: vermehrt Touren mit Schneeschuhen
Heinrich-Siepmann-Sportplakette ging an Jürgen Grundmann
Gründung der Golfabteilung (Leiter: Dieter Beckenbauer-Wenig)

2009   
Summer-Deaflympics in Taiwan/TPE: 4.Platz für Hans Tödter im Herren-Einzel
Bergsport: Gletscherkurs auf der Braunschweiger Hütte mit „Sehen statt Hören“,
Durchführung des Kinder-Adventslaufs beim GMU
Jürgen Grundmann erhielt Bundesverdienstkreuz 1.Klasse mit Band

2010   
Ausrichtung des Bayr. Gehörlosensportfests in Unterschleißheim/München
Das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ von der Dresdner Bank im Wert von 5000,- Euro ging zum zweiten Mal an den Verein GBF.

2011   
Dresse- und Maere-Cup in Izmir/TUR: Sebastian Schäffer wurde Vizeweltmeister mit der Herren-Mannschaft

2012   
Ski-Europameisterschaften der Gehörlosen in Davos/SUI.
Teilnahme an der Tennis-Europameisterschaft der Herren und Damen in Koblenz/GER mit Sebastian Schäffer.

2013   
Durchführung der 1. Alpinen Weltmeisterschaft in Nesselwang/Allgäu mit dem Bay. Gehörlosensportverband; vom GBF nahmen teil: Philipp Eisenmann, Simon Glatt, Michael Glatt, Max Pähler, Bernd Weitgasser und Werner Locher
Hans Tödter erzielte im Herren-Doppel die Goldmedaille bei den Sommer-Deaflympics in Sofia/BUL mit Urs Breitenberger